Aktuelles und "Bedenkliches" aus Wippenhausen


Sternsinger

Bald sind sie wieder unterwegs, verbreiten die Botschaft vom Frieden und bringen den Segen für unsere Häuser. Wir spenden gerne etwas für einen guten Zweck - und natürlich für die Sängerinnen! Gleichzeitig beten wir, dass der Friede auch in die Häuser einzieht, auf die in diesen Tagen Bomben fallen - auch dann, wenn diese Menschen andere Kopftücher tragen.

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Kleine Chronik zum Wippenhauser Feuerwehrhaus

4.7.11 - Gemeinde Kirchdorf kauft halbes Wirts-Grundstück
6.7.11 - Beschluss ist ungültig: Gemeinderat muss nochmal über Wirtshaus-Areal abstimmen
11.7.11 - Dorfmitte Wippenhausen: Kirchdorf muss erneut abstimmen
13.7.11 - Stimmengleichheit: Kauf des Wirtshaus-Areals in Wippenhausen abgelehnt
3.8.11 - Eine Lösung ist nicht in Sicht
23.3.12 - Es zeichnet sich ein Durchbruch ab
16.8.12 - Kein Palast und ohne Firlefanz
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8.11.12 - Geht's auch ein bisschen kleiner?
13.9.13 - Das wegweisende Ja für das Wippenhauser Feuerwehrhaus
23.9.18 - Festtag in Wippenhausen: Schützen und Feuerwehr feiern ihr neues Heim
19.5.14 - Und es ist ganz
18.3.15 - 700 Euro Miete ist zuviel
26.3.15 - Neuer Bürgermeister will sparen

3.10.17 - Feuerwehr- und Schützenheim in Wippenhausen feiert Richtfest

23.9.18 - Festtag in Wippenhausen: Schützen und Feuerwehr feiern ihr neues Heim




Der Diesel - Freund des Pendlers?!

Aaaah, die saubere Luft hat uns auf Land gezogen - wir lieben halt den Odel vor dem Regen. Für´s Fahren in die Stadt haben wir uns einen sauberen, sparsamen Diesel gekauft, der wenig CO2 und Partikel ausstößt, deswegen steuerlich gefördert ist und weniger billigeren Sprit verbrennt. Sei´s drum, dass er mehr gekostet hat als der Benziner. Wir lieben ja die gute Luft. Wer hat dabei schon bedacht, dass er sich alle paar Jahre ein neues High-Tech Auto für´s Pendeln kaufen muss? In der Stadt staut sich neuerdings das Stickoxid, und vielleicht noch manch anderer Schadstoff. Wen wundert´s? Verwunderlich ist nur, wie wir damit umgehen:

- Die EU Kommission legt im Wunschdenken, dass es schnell besser werden soll, einen wissenschaftlich nicht begründeten Stickoxid Grenzwert fest
- die Autoindustrie simuliert mit Schadsoftware, dass sie das schaffen könne
- die Kontrollbehörden unterstützen das mit ungeeigneten Meßmethoden
- der "Deutsche Michl" nimmt die EU Verordnung als einzige Partei ernst und misst "am Auspuff" statt im Park oder in der Fußgängerzone (wo man sich vielleicht doch länger aufhält)
- die Deutsche "Umwelthilfe" erstreitet Fahrverbote für "alte" Diesel der 5. Generation und damit eine irrsinnige Verschwendung von Ressourcen durch Verschrottung voll funktionsfähiger Fahrzeuge und kämpft mit Sponsoring von Toyota für die Einführung von deren Hybridfahrzeugen
- die Gerichte erkennen keine Unverhältnismäßigkeit bei der Einhaltung eines fiktiven Grenzwerts gegenüber der millionenfachen Enteignung von Dieselfahrern
- das Konglomerat aus Politik und Autoindustrie wittert das große Geld und entwickelt Konjunkturprogramme zum Kauf veralteter Neuwagen durch Reiche
- die Aufkleber und Schilderindustrie läßt schon mal alles warmlaufen
- die Zulieferer wollen auch verdienen und entwickeln Nachrüstsätze, die beim "Stop and Go" Verkehr in der Stadt die erforderliche Betriebstemperatur nicht erreichen
- die in Überstunden ertrinkende Polizei kontrolliert tatsächlich und verdient je nach Bedarf 20-80 Euronen mit
- wir setzen alles daran die fiktiven Stickoxidgrenzwerte einzuhalten, auch wenn wir dann viel mehr CO2 und andere echte Schadstoffe freisetzen

Wir schauen irritiert nach Italien und fragen uns wie die alles was die EU vorgibt so einfach ignorieren können. Oder liegt es vielleicht daran, dass in Bozen Wasserstoffbusse fahren und nicht in München? Irgendwas machen wir falsch.


Dritte Startbahn und kein Ende.
Oder: Spezlwirtschaft oder was?


Nun wurde wieder gewählt; in Treu und Glauben, dass dann die Startbahn endlich begraben wird. Stattdessen liegt sie weider mal auf Eis. Da bleibt sie schön frisch. Bis 2030 braucht sie ja nicht einmal die Lufthansa; aber dann. So ist das halt mit der Schwarz/Orangenen Koalition. "Spezi"-Koalition war da (nur einmal) zu lesen. Mancher hatte "aus Versehen" gleich "Spezl"-Koalition gelesen. Wie schnell man als Politiker doch lernen kann, dass der der zahlt eben auch anschafft.


Klimaänderung auf dem Bauernhof
Oder: Alles Scheiße oder was?


Maisfelder und Raps - soweit das Auge reicht. Nachwachsende Rohstoffe für ausbleibendes Gas und durstige Autos. Die neue Aufgabe nicht nur für Bayerische Bauern heißt: Energie statt Essen. Nur dumm, dass eine funktionierende Biogasanlage 600 ha Mais braucht. So langweilt sich der seltene Urlauber kommender Jahre auf seiner eintönigen Wanderung durch die Bayerische Maislandschaft. Da kommt es auch nicht darauf an, dass bei der Einkehr Pommes und Bier mangels Kartoffeln und Gerste wieder mal teurer geworden sind. Dafür verfault der Mais schön zu Gas, und der Rest geht wieder raus auf die Felder. "Scheiße Recycling" eben. Noch besser geht´s demnächst mit Schilf, das sogar von alleine alles überwächst.

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Zwischen den Maiswäldern züchten die eigentlichen Bauern Schafe und Rinder, pflanzen Erdbeeren und Getreide für den lokalen Markt. "Jedermann" pflanzt Obstbäume und sucht Freiräume als Neubauer, der vielleicht bald die Unabhängigkeit der Lebensmittelversorgung und die Offenheit unserer Kulturlandschaft sicherstellt. Derweil kommt billigster Zucker und Alkohol aus Brasiliens subventionsloser Weite. Jedes Land hat eben seine Stärken. Nur dumm, dass wir mit nachwachsenden Rohstoffen 5 Planeten brauchen, um einen mittleren Lebensstandard Mexikos auf Mutter Erde zu sichern. Am besten ist unbestritten Sonnenenergie. Die fangen große Bäume besonders effektiv ein. Dabei holen sie auch noch jede Menge Kohlendioxid aus der Athmosphäre - solange sie noch nicht für Palmöl Plantagen abgeholzt sind. Aus der Rohstoffmisere hilft also nur ein nachwachsender Rohstoff den es zu fördern gilt: Hirn.

Zeit zum Nachdenken.





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